Gemeindeliteratur Der Fall Gustav Werner Ein Konflikt in der Württembergischen Kirche

Das Buch ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Diakonie- und Kirchengeschichte Württembergs, sondern auch eine Ermutigung, im Sinne Gustav Werners Verkündigung und tätige Nächstenliebe miteinander zu verbinden.

Details zum Buch

Walter Göggelmann
288 Seiten
1. Auflage 2012
broschiert
ISBN 978-3-7668-4205-3

Der Theologe und Diakoniegründer Gustav Werner (1809-1887) gilt als „Vater der Barmherzigkeit in Württemberg“. Weniger bekannt ist, dass er durch sein Glaubensverständnis und sein Wirken als Reiseprediger in einen jahrelangen Konflikt mit seiner Kirche geriet, der mit der Aberkennung der Rechte eines Geistlichen durch die Kirchenleitung endete. Dieses Verständnis des „Falls Gustav Werner“, eine „Altlast“ im Verhältnis von Kirche und Diakonie in Württemberg, blieb seit Werners Tod im Jahr 1887 weitgehend unhinterfragt. Das Buch rollt den „Fall“ noch einmal auf. Es versteht den Konflikt als Ringen um rechten Glauben und helfende Nächstenliebe in der Zeit der Umbrüche in Gesellschaft, Staat und Kirche um das Revolutionsjahr 1848. Dabei berücksichtigt es das Gegen- und Miteinander aller beteiligten Personen und Institutionen. Deutlich wird: Im „Fall Gustav Werner“ bündeln sich zahlreiche typische Konflikte jener Zeit um Glauben und Liebe, um Massenelend und Hilfe, um Öffentlichkeit und Macht in Kirche und Königreich, die das Miteinander von Kirche und Diakonie nachhaltig prägten.

Inhaltsverzeichnis

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Reutlinger Geschichtsblätter NF 51 (2012)
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Der Fall Gustav Werner